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☆ Gedanken zur aktuellen Covid-Lage

COVID ist zu einem Thema geworden, das unsere Gesellschaft beispiellos spaltet. Es scheint nur noch ein Schwarz und Weiss, aber keine Grauzonen mehr zu geben. Wo haben diese sich denn nur versteckt und vor allem: wann zeigen sie sich wieder?

Mit Angst, Hysterie und Panik rutschen wir doch immer und ganz natürlich in einen einengenden Tunnelblick, der uns eine offene Betrachtung verschiedener Lösungsansätze nicht erlaubt. Aber den brauchen wir mehr denn je!

Verantwortlich dafür sind mE nach vor allem Medien und Politik, die weiter gerne in die Extreme „hetzen“ und zur Spaltung beitragen: Wahlkampf (ca. 22 Millionen Renter als potentielle Wähler allein in Deutschland), Angst vor politischem Rechts- und Links-Zuwachs, Kampf um mediale Beachtung (Werbeplatz), starke Lobby Arbeit. Doch nicht nur Medien und Politik tragen Verantwortung, sondern vor allem auch wir Menschen selbst: „Es menschelt“ (Macht, Überlegenheit, Ego, Angst vor der eigenen Sterblichkeit, „sich-führen-lassen-wollen-weil-Verantwortung-auch-für-einen-selbst-so-verdammt-anstrengend-ist) blablabla.

Freunde der Sonne: wie bitte konnten wir zulassen, dass ein sachlicher Dialog so schwer möglich ist? COVID ist zum Weltbild, zu einer Ideologie, ja sogar zu einer Art Religion geworden. Werden die aktuellen Maßnahmen in ihrer Verhältnismäßigkeit hinterfragt, kommt oft die Bratpfanne in Form der Stigmatisierung als „Verschwörungstheoretiker“, „Coronaleugner“ oder „Aluhutträger. In all meinen Gesprächen bin ich persönlich dabei kein einziges Mal auf jemanden gestoßen, der den Virus in seiner Existenz „leugnet“ (bitte genau sein): vielmehr ging es regelmäßig darum, dass der Virus existent ist, aber seine Gefahr nicht die massiven Einschränkungen über einen so langen Zeitraum rechtfertigen würde (und das sollte doch mehr Inhalt der aktuellen Diskussionen sein).

Können wir uns alle bitte mal wieder zurück auf null beamen und uns vielmehr der wichtigen Frage stellen, in welcher Gesellschaft wir künftig leben wollen? Das, was meines Erachtens gerade passiert ist ein großer Paradigmenwechsel: Wo bitte sind die dringend notwendigen ethischen Diskussionen, die sich damit auseinandersetzen, wie viel Raum wir dem Sicherheitsbedürfnis einräumen wollen, wie viel „starken Staat“ wir uns wünschen, wie viel Kontrolle, Datenabgabe, Menschennähe und Angst wir zulassen, wie weit der Handel „Vermeintliche Sicherheit gegen Freiheit“ gehen darf? Es geht doch um so viel mehr als „nur“ um die Maske!

Und dann erlebe ich wieder die Menschen, die gelangweilt in die Ferne gucken („zu viel Corona, es nervt“), die, die mir sagen, es gäbe wichtigeres („der Alltag ist schon so anstrengend, damit kann ich mich jetzt nicht auch noch beschäftigen“), die, die sagen, es seien „eben die Gesetze und die müssten befolgt werden“ sowie die, die schweigen und folgen, weil sie wirtschaftliche Konsequenzen fürchten (zB Unternehmer).

WIR gestalten unsere Zukunft aber „jetzt“! WIR stellen „jetzt“ massive und schnell umgesetzte Weichen für die gesellschaftliche Ordnung der nächsten Jahre und sicher auch Jahrzehnte.

Deshalb meine Bitte an alle, in den Diskurs einzusteigen anstelle wegzusehen, Katzenbaby Videos anzusehen und dadurch schweigend „mitzulaufen“.

Anregung:

– Öffentlich zugängliches Papier vom Bundesministerium des Inneren, in dem auf S. 13 ausdrücklich dazu aufgerufen wird, Panik und Angst zu verbreiten sowie den „worst case“ repetitiv zu wiederholen: https://www.bmi.bund.de/…/szenarienpapier-covid-19.html

– Herr Streeck, der den Mut hatte, sich als erster in Deutschland mit seinem Team in einen Krisenhotspot (Heinsberg) zu begeben, um die Gefahr des Virus zu „er“-forschen. Er wusste damals nicht, was ihn vor Ort erwartet. Anders als Herr Drosten ist er nicht in seinem Virologen Büro sitzen geblieben und hat am Computer abstrakt geforscht. Ganz klar: Herr Streeck hätte mE nach das Bundesverdienstkreuz mehr als verdient gehabt. Zur Person: https://rp-online.de/…/hendrik-streeck-mit-dem…

– Hier noch eine Rede vom August von ihm im Münster Dom – Anm: so etwas hätte ich mir von unserer Bundeskanzlerin bereits zu Zeiten des Lockdowns gewünscht (anstelle tagelang zu verschwinden): https://www.youtube.com/watch?v=REiOsVnicI4…

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